Steigleitungen

Schnelle Brandbekämpfung:
Löschwasserversorgung für die Feuerwehr.

Wenn es brennt, wird schnellst­mög­lich Lösch­was­ser benö­tigt. In gro­ßen Men­gen und mit genü­gend Druck. Die Lösch­was­ser­tech­nik sorgt genau dafür – Stei­glei­tun­gen und Hydran­ten sind dabei die Mit­tel zum Zweck. Stei­glei­tun­gen sind bau­li­che Anla­gen, die aus fest­ver­leg­ten Lei­tun­gen mit Löschwassereinspeisung und absperr­ba­ren Löschwasserentnahmestellen – den Hydran­ten – bestehen. Beide Tech­ni­ken müs­sen ein­wand­frei funk­tio­nie­ren. Gleich meh­rere Nor­men ver­lan­gen, dass die Lösch­was­ser­tech­nik von Brand­schutz-Fach­kräf­ten instal­liert und regel­mä­ßig geprüft wird.

Unsere Leistungen für dich

Gemeinsam begutachten wir die bauliche Situation und besprechen die Möglichkeiten. Als Brandschutz-Fachkräfte planen wir gemäß der Vorgaben die nötige und passende Löschwassertechnik. Auch der Einbau wird aus unserer Hand durchgeführt sowie auch die Wartung und Instandhaltung nach DIN 14462.

Die Steigleitungen im Überblick

Steigleitung nass-trocken

Diese Form der Stei­glei­tun­gen dient zur Brand­be­kämp­fung mit­tels Wand­hy­dran­ten durch Laien und durch die Feu­er­wehr. Die Lösch­was­ser­lei­tung ist solange tro­cken, bis das Ent­nah­me­ven­til im Wand­hy­drant betä­tigt wird. Daher eig­nen sich diese Anla­gen beson­ders für frost­ge­fähr­dete Berei­che. Eine maß­geb­li­che Vor­gabe der DIN 14462 ist hier, dass das Lösch­was­ser spä­tes­tens 60 Sekun­den nach Öff­nen des Ent­nah­me­ven­tils zur Ver­fü­gung steht. Die Anla­gen sind jähr­lich nach die­ser Norm durch Sach­kun­dige auf Durch­fluss­menge und Dich­tig­keit zu über­prü­fen.

Steigleitung trocken

Die Nut­zung der tro­cke­nen Stei­glei­tun­gen ist aus­schließ­lich der Feu­er­wehr vor­be­hal­ten. Im Brand­fall wird das Lösch­was­ser bei die­ser Vari­ante von der Feu­er­wehr zuge­führt. Nach DIN 14462 besteht eine tro­ckene Stei­glei­tung aus einer frei zugäng­li­chen Lösch­was­ser­ein­spei­sung in Boden­nähe sowie Lösch­was­ser­ent­nah­me­stel­len in jeder Etage. Die Stei­glei­tung tro­cken muss nach DIN 14462 alle zwei Jahre durch einen Sach­kun­di­gen geprüft wer­den. Hier­bei wer­den eine aus­rei­chende Durch­fluss­menge sowie die Dich­tig­keit der Lei­tun­gen über­prüft. Ein Spe­zi­al­fahr­zeug mit Mess­tech­nik und Pum­pen ist für diese Prü­fung erfor­der­lich.

Steigleitung nass

Diese Aus­füh­rung der Stei­glei­tun­gen steht per­ma­nent unter Was­ser und dient mit­tels Wand­hy­dran­ten Laien sowie der Feu­er­wehr zur Brand­be­kämp­fung. Die Anla­gen dür­fen aller­dings nicht in frost­ge­fähr­de­ten Berei­chen instal­liert wer­den, da sonst erheb­li­che Was­ser­schä­den auf­tre­ten kön­nen. Laut DIN 14462 müs­sen diese Anla­gen bau­lich von Trink­was­ser­lei­tun­gen getrennt sein und ein­mal jähr­lich durch Sach­kun­dige auf Durch­fluss­menge und Dich­tig­keit über­prüft wer­den.

Hydranten

Wandhydranten

Wand­hy­dran­ten sind fest ein­ge­baute Wand­käs­ten mit einem form­sta­bi­len Schlauch sowie einem Ent­nah­me­ven­til, wel­ches mit einer Lösch­was­ser­lei­tung ver­bun­den ist. Sie die­nen sowohl den Laien als auch der Feu­er­wehr zur Brand­be­kämp­fung. Wand­hy­dran­ten jeden Typs müs­sen nach DIN 14461 jähr­lich durch einen Sach­kun­di­gen auf Durch­fluss­menge und Dicht­heit aller Bau­teile über­prüft wer­den. Hierzu sind spe­zi­elle Mess­ge­rüte und Hoch­druck­pum­pen not­wen­dig.

Überflurhydranten

Über­flur­hy­dran­ten sind ober­ir­disch fest instal­lierte Lösch­was­ser­ent­nah­me­stel­len für die Feu­er­wehr. Sie ermög­li­chen die Ent­nahme von Lösch­was­ser aus dem Trink­was­ser- oder Brauch­was­ser­netz und müs­sen eine bestimmte Lösch­was­ser­menge nach DIN 14384 erbrin­gen. Hydran­ten müs­sen jähr­lich durch einen Sach­kun­di­gen auf Durch­fluss­menge und Dicht­heit geprüft wer­den.

Unterflurhydranten

Unter­flur­hy­dran­ten sind unter­ir­disch fest instal­lierte Lösch­was­ser­ent­nah­me­stel­len, aus denen mit­tels eines Stand­rohrs Lösch­was­ser durch die Feu­er­wehr ent­nom­men wird. Diese Lösch­was­ser­ent­nah­me­stel­len müs­sen laut DIN 14339 jähr­lich durch einen Sach­kun­di­gen auf Durch­fluss­menge und Dicht­heit geprüft wer­den.

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