Fernwartung

Seit November 2018 ist die neue Fassung der DIN 14676 für Rauchwarnmelder veröffentlicht.

Nach Jahren der Diskussionen und Verwirrungen zu Fragen rund um die ferninspizierbaren Rauchwarnmelder, ist die novellierte DIN 14676 erschienen. Nun ist die Funkübertragung das Mittel der Wahl, um die vorgeschriebene jährliche Inspektion von Rauchwarnmeldern komfortabel aus der Ferne abzuwickeln. Denn so muss die Wohnung bei der Kontrolle des Rauchwarnmelders nicht mehr begangen werden.

Technisch war eine Ferninspektion von Rauchwarnmeldern schon länger möglich aber erst die aktualisierte Fassung der DIN 14676-1 beschreibt das genaue Verfahren der Inspektion aus derFerne.

Nun gilt die Ferninspektion als absolut gleichwertig gegenüber der VOR-Ort-Inspektion.

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Welche Änderungen gibt es in der novellierten DIN 14676-1?

In der novellierten Fassung der DIN 14676-1 sind die informativen Anhänge komplett neu überarbeitet. Unter anderen finden weitere Melder-Arten wie Mehrfachsensorwarnmelder und Kohlenmonoxidwarnmelder Erwähnung. Des Weiteren werden neue Empfehlungen zu Wohnküchen, Deckenfeldern, Luftströmungen und Montageorten ausgesprochen.

Was wird bei der Ferninspektion geprüft

Der Leistungsumfang einer Ferninspektion hängt von der Bauweise des Rauchwarnmelders ab: Geräte der Bauweise B ermöglichen eine Teil-Ferninspektion. Dabei werden die Energieversorgung und Rauchsensorik automatisch geprüft, außerdem wird kontrolliert, dass der Rauchwarnmelder nicht demontiert ist und dass keine funktionsrelevanten Beschädigungen vorliegen. Rauchmelder der Bauweise C ermöglichen eine komplette Ferninspektion. Dann kommen zu den genannten Prüfungen noch die automatische Kontrolle des Warnsignals, der Raucheintrittsöffnungen sowie die Umfeldkontrolle dazu.

Wie rechtssicher ist die Ferninspektion?

Die neue Fassung der DIN 14676-1 („Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung –Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung“) ist im vierten Quartal 2018 erschienen. Neben der bekannten Vor-Ort-Inspektion beschreibt sie erstmals die teilweise oder vollständige Ferninspektion von Rauchwarnmeldern als gleichwertiges Verfahren der Instandhaltung. Damit bietet die Norm eine verlässliche Grundlage für diese technologische Anwendung.

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Wer profitiert von der Ferninspektion?

Die Ferninspektion von Rauchmeldern bietet allen Beteiligten Vorteile: Betreiber und Verwalter größerer Wohnungsbestände sowie deren Serviceunternehmen müssen keine Termine mit Bewohnern vereinbaren, um die Wohnung zu Inspektionszwecken zu betreten. Die Bewohner wiederum müssen nicht mehr zu einer vorgegebenen Zeit zu Hause sein, um den Zugang zu ihrer Wohnung zu ermöglichen.

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Was ändert sich beim Thema Instandhaltung?

Das Kapitel 6 zur Instandhaltung von Rauchwarnmeldern ist neu aufgebaut. Es beschreibt drei Verfahren, die aus einer Kombination von personellen Tätigkeiten, technischen Anforderungen an einen Rauchwarnmelder und organisatorischen Maßnahmen bestehen und hinsichtlich der Erfüllung des Schutzziels gleichwertig sind.

 

Inspektion – überprüfen des Ist-Zustandes

Wartung – Maßnahmen zur Erhaltung der Funktionsbereitschaft

Instandsetzung – Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionsbereitschaft

 

Demnach sind Rauchmelder regelmäßig einer Inspektion zu unterziehen. Dabei sind die Herstellerangaben zu beachten und mindestens die Inspektionszyklen einzuhalten (in Abhängigkeit der Bauweise des Rauchwarnmelders).

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